Im Namen der Völker erzählt von Kriegsverbrechen und der Idee, Frieden durch Recht zu schaffen.

Erschienen bei
edition Körber Stiftung (2016)
232 Seiten
ISBN: 978-3-89684-192-6
Online und im Handel erhältlich


Leseprobe (pdf)

Vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag werden Kriegsverbrechen und andere schwere Verbrechen verhandelt, die die ganze Menschheit betreffen. Warlords, Milizionären und sogar Präsidenten kann der Prozess gemacht werden.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit gibt es ein Gericht, das fast weltweit eingreifen kann. Mehr als 120 Staaten sind zurzeit Mitglied und haben sich einem großen Ideal verpflichtet: Gerechtigkeit soll über Krieg triumphieren, Recht über Straflosigkeit.

Diese Idee ist überzeugend, nahezu heroisch – doch der Alltag ist eine wahre Sisyphusarbeit aus kriminalistischem Handwerk und juristischer Hartnäckigkeit. Daneben wachst in der Öffentlichkeit die Ungeduld über die Machtlosigkeit des Gerichts und seine Abhängigkeit von politischen Interessen. Trotz dieser Widrigkeiten versucht der Internationale Strafgerichtshof jeden Tag aufs Neue, an jenen Orten für Gerechtigkeit zu sorgen, um die sich sonst niemand kümmert.

„Im Namen der Völker“ ist das erste journalistische Buch auf Deutsch zum Internationalen Strafgerichtshof und ein aufrüttelndes Porträt dieses ersten säkularen Weltgerichts.

»…ein leicht zu lesendes Buch, das mit vielen Details aus dem Gerichtsalltag aufwartet.« (Stuttgarter Zeitung)

Rezensionen und Interviews (Auswahl)

Reutlinger General-Anzeiger, „Im Namen der Völker“
(18. Jan. 2018)

Südwind, „Der Idealismus ist verfolgen“
(18. Jul. 2017)

Katholische Nachrichtenagentur KNA, „Suche nach Recht und Gerechtigkeit“
(1. Jul. 2017)

Welt-sichten, „Ein unumkehrbarer Kampf“
(13. Jun. 2017)

SWR1 Leute mit Benjamin Dürr
(9. Jan. 2017)

NDR Info, Das politische Buch
(5. Jan. 2017)

RBB Inforadio, „Der Internationale Strafgerichtshof in der Krise“
(10. Dez. 2016)

Telepolis, „‚Es werden zweierlei Maßstäbe angelegt, wenn es um die Mächtigen geht'“
(29. Nov. 2016)

WDR5, Politikum
(22. Nov. 2016)

Socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245
(28. Okt. 2016)