Der Traum von Den Haag erzählt die Geschichte von Völkerrecht, Diplomatie und großen Ideen.

Atlas Contact, Amsterdam
(erscheint auf niederländisch voraussichtlich Mai 2024)
272 Seiten
ISBN: 9789045048376
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Moderne Waffen, internationale Konflikte und zunehmendes Misstrauen bildeten am Ende des neunzehnten Jahrhundert eine gefährliche Mischung.

Um die drohende Gewaltspirale zu durchbrechen, kamen 1899 und 1907 hunderte Diplomaten, Juristen und Aktivisten naar Den Haag.

Bei den Haager Friedenskonferenzen arbeiteten sie internationale Verträge und Organisationen aus, die zu einer friedlicheren Welt führen sollten. In Größe und Ehrgeiz waren die Konferenzen beispiellos – zwei Sommer lang war Den Haag das Zentrum der Welt.

Benjamin Duerr erzählt die Geschichte der Haager Friedenskonferenzen aus der Perspektive von Hauptpersonen wie der berühmten Friedensaktivisten Bertha von Suttner und des stolzen niederländischen Außenministers Willem Hendrik de Beaufort.

Das Buch zeigt, wie sich die Teilnehmer für Abrüstung, Regeln in Kriegszeit und die Einrichtung von internationalen Gerichten einsetzten, aber auch wie ihr Idealismus auf die Realpolitik der Großmächte prallte.

Nach zwei Weltkriegen betrachteten viele die Haager Friedenskonferenzen als gescheitert, aber in „Der Traum von Den Haag“ zeigt Duerr überzeugend, dass hier das Fundament für die heutige Weltordnung gelegt wurde.